Foto Brustuntersuchung

Behandlungsspektrum

Die Behandlung von Auffälligkeiten in der weiblichen Brust beginnt mit der Diagnostik, die auf der Tastuntersuchung, der Mammographie, der Ultraschalluntersuchung der Brust und im Einzelfall auch die Röntgenschichtbild- oder auch die Kernspinschichtbilddiagnostik der Brust beruht. Alle bildgebenden Verfahren sind im Brustzentrum etabliert.

 

Ein Großteil der Auffälligkeiten kann auf diese Art als nicht bösartig erkannt werden, ohne dass es einer Gewebeprobe bedarf. Falls doch eine Biopsie zur definitiven Klärung der Äuffälligkeit notwendig sein sollte, kann diese in den meisten Fällen kurzfristig in lokaler Betäubung sonographisch (Hochgeschwindigkeitsbiopsie) oder radiologisch gesteuert (Mammotome®) geschehen.

 

Die feingewebliche Untersuchung durch den Pathologen ergibt innerhalb von ein bis drei Tagen eine definitive Diagose. Auf Grundlage dieser Diagnose suchen wir das direkte Gespräch, um die Möglichkeiten des weiteren Vorgehens zu erörtern.

 

In schwierigeren Fällen basiert die zu erörternde Empfehlung bereits auf einer Empfehlung der Tumorkonferenz.

 

Grundsätzlich ist das Ziel der weiteren operativen Diagnostik bzw. Therapie der Erhalt der Brust bei vollständiger Tumorentfernung.

Besonderheiten

Die konkrete Ausgestaltung der Brustkrebsbehandlung erfolgt im multimodalen Ansatz in der Tumorkonferenz, in der die fünf Disziplinen, die an der Versorgung von betroffenen Patientinnen beteiligt sind, einen gemeinsam getragenen Therapieplan festlegen.

 


Die Interdisziplinäre Fallkonferenz koordiniert vor allem die sozialmedizinischen und pflegerischen Belange der Patientin.

 


Zur umfassenden Betreuung der Patientin sind frühzeitig der Sozialdienst, die Brückenpflege, die Psychoonkologie, die Onkologische Fachpflege und auf Wunsch die Klinikseelsorge in die Versorgung eingebunden.

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