Behandlungsspektrum

Die Behandlung von Auffälligkeiten des weiblichen Genitale beginnt mit der Diagnostik, die auf der Blick- und Tastuntersuchung, der Ultraschalluntersuchung und im Einzelfall auch die Röntgenschichtbild- oder auch die Kernspinschichtbilddiagnostik beruht. Alle diese bildgebenden Verfahren sind im Haus vorhanden.

 

Falls eine Gewebeprobe zur definitiven Klärung von Auffälligkeiten notwendig sein sollte, kann diese in den meisten Fällen zunächst ambulant erfolgen, z.B. durch Spiegelung und Ausschabung der Gebärmutter.

 

Die feingewebliche Untersuchung durch den Pathologen ergibt innerhalb ein bis drei Tagen eine definitive Diagose. Auf Grundlage dieser Diagnose suchen wir das direkte Gespräch, um die Möglichkeiten des weiteren Vorgehens zu erörtern.

 

In schwierigeren Fällen basiert die zu erörternde Empfehlung bereits auf einer Empfehlung der Tumorkonferenz. Grundsätzlich ist das Ziel der weiteren operativen Diagnostik bzw. Therapie die Tumorfreiheit bei Erhalt der Lebensqualität.

Besonderheiten

Die konkrete Festlegung der Behandlung gynäkologischer Tumoren erfolgt interprofessionell in der Tumorkonferenz, in der die fünf Disziplinen, die an der Versorgung von betroffenen Patientinnen beteiligt sind, einen gemeinsam getragenen Therapieplan festlegen.


Die Interdisziplinäre Fallkonferenz koordiniert vor allem die sozialmedizinischen und pflegerischen Belange der Patientin.


Zu umfassenden Betreuung der Patientin sind frühzeitig der Sozialdienst, die Brückenpflege, die Psychoonkologie, die Onkologische Fachpflege und auf Wunsch die Klinikseelsorge in die Versorgung eingebunden.

 

Versenden
Drucken