Zentrum für Intensivmedizin, Anästhesiologisch-Operative und Internistische Intensivmedizin

Im Jahr 2006 ist das Zentrum für Intensivmedizin gegründet worden. Im Rahmen dieses Zentrums wurde die schon vorher hervorragende Zusammenarbeit der internistischen und anästhesiologisch-operativen Intensivmedizin weiter verbessert.

 

Die organisatorische und medizinische Verantwortung liegt bei Prof. Dr. Matthias Fischer, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie und bei PD Dr. Stefan Rauch, Leitender Arzt des Zentrums für Intensivmedizin.

 

Das Zentrum für Intensivmedizin vereint die Bereiche anästhesiologisch-operative und internistische Intensivmedizin mit insgesamt 40 Betten sowie der Sektion Beatmungsmedizin. Die Organisation der internistischen Intensivmedizin obliegt dem Geschäftsführenden Oberarzt Dr. Hans Roth. Die intensivmedizinische Versorgung der Patienten erfolgt in enger interdisziplinärer Kooperation mit den anderen Fachdisziplinen.

 

Die Beatmungsmedizin wird von den Sektionsleitern Dr. Timo Deininger und Dr. Christian Langbein betrieben.

 

Das Team des Zentrums für Intensivmedizin setzt sich zusammen aus mehr als 20 Ärzten sowie über 90 Pflegekräften. Die Leitung der Pflegekräfte obliegt Gösta Schubert und seinen Vertretern Manfred Haug und Wolfgang Hoffmann. Die Pflegekräfte sind in der Intensivmedizin von entscheidender Bedeutung für die Behandlung unserer Patienten. Ein Großteil dieser Mitarbeiter besitzt die qualifizierte Fachweiterbildung Anästhesie und Intensivmedizin.

 

Dieses Team aus Ärzten und Pflegekräften sowie Physio- und Ergotherapeuten gewährleisten eine kompetente intensivmedizinische Betreuung 24 Stunden am Tag, an 7 Tage die Woche. Sie sind verantwortlich betraut mit der medizinischen Versorgung Schwersterkrankter, z. B. nach Herzinfarkt, Lungenentzündung oder -versagen, Intoxikation, Sepsis oder schwerem Unfall. Eine Vielzahl von Patienten kommt nach größeren Operationen zur postoperativen Überwachung oder intensivmedizinischen Therapie auf die Intensivstation. Daneben stehen für Patienten mit akutem Lungen-/Atemversagen sämtliche modernen Lungenersatz- und -unterstützungsverfahren zur Verfügung, z. B. ECMO und ECCO2R. In Zusammenarbeit mit der Klinik für Nephrologie werden alle Nierenersatzverfahren durchgeführt.

 

Seit 2006 wurden im Zentrum für Intensivmedizin standardisierte Therapiekonzepte zur Sepsis, der therapeutischen Hypothermie nach „plötzlichem Herztod“ und weiteren Krankheitsbildern interdisziplinär konsentiert eingeführt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Es zeigt sich klar, dass hiermit die Behandlung unserer Patienten weiter verbessert werden konnte.

 

Im November 2011 wurde das Zentrum für Beatmungsmedizin in Betrieb genommen. Bei steigender Multimorbidität müssen immer mehr Patienten mit respiratorischem Versagen auf Intensivstationen behandelt werden. Um hier die Behandlung strukturell und qualitativ zu fördern haben die ALB FILS KLINIKEN mit dem Zentrum für Beatmungsmedizin ein ganzheitliches Behandlungskonzept für beatmungspflichtige Patienten geschaffen. Im Zentrum für Beatmungsmedizin stehen an zwei Standorten innerhalb einer organisatorischen Einheit Intensivbetten und Intermediate-Care-Betten zur Verfügung. Von insgesamt 48 Betten haben wir speziell acht Betten für die Betreuung von Patienten in der Entwöhnungsphase vom Respirator bzw. in der Einleitung einer außerklinischen Beatmung reserviert.

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