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Behandlungsablauf eines Patienten mit Erstdiagnose einer Darmkrebserkrankung

Die Vorstellung des Patienten erfolgt aufgrund einer Überweisung durch den Hausarzt oder Facharzt in die Sprechstunde der Allgemeinchirurgischen Klinik oder der Gastroenterologischen Klinik.


Es wird überprüft, welche Untersuchungen bereits vorliegen. Zusätzlich notwendige Untersuchungen werden meistens noch vor einer stationären Aufnahme durchgeführt.


Bei Enddarmkrebs ist häufig eine Vorbehandlung durch eine Strahlen- und/oder Chemotherapie erforderlich um das langfristige Behandlungsergebnis zu verbessern. Dazu wird in der Tumorkonferenz eine Empfehlung ausgesprochen.


Ein Operationstermin wird möglichst bald vergeben. Dann wird der Patient dem Narkosearzt vorgestellt.


Nach stationärer Aufnahme und operativer Therapie wird der Patient vom Behandlungsteam der Klinik am Eichert interprofessionell betreut. Kurmaßnahmen oder andere unterstützende Maßnahmen werden noch während des stationären Aufenthalts organisiert.


Die Behandlungsergebnisse werden erneut in der Tumorkonferenz besprochen. Weiter erforderliche Behandlungsschritte werden dort erarbeitet und empfohlen.


Nachsorgemaßnahmen übernimmt der Hausarzt in Zusammenarbeit mit dem Darmkrebszentrum.

Das Darmkrebszentrum arbeitet nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft und bietet dadurch eine gesicherte Qualität in der Patientenversorgung auf hohem Niveau.


Zusätzliche Einrichtungen, die den onkologischen Patienten zur Verfügung stehen:

BESONDERHEITEN

  • kleine Karzinome werden mit minimal-invasiven Operationstechniken behandelt

  • allgemein werden die Prinzipien der Fast-Track-Chirurgie eingehalten

  • auf Grund der speziellen Operationsverfahren ist in weniger als 5% der Fälle mit einem künstlichen Ausgang zu rechnen

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