Strahlenschutz

Welche Maßnahmen zum Strahlenschutz wenden wir an?


Der Strahlenschutz gehört zusammen mit einer optimalen diagnostischen Qualität zu den wichtigsten Leitzielen unserer Untersuchungen und Behandlungen. Wir verwenden ausschließlich Geräte, die über die aktuellste Strahlenschutzausstattung verfügen. Insbesondere erlaubt die vollständige Digitalisierung unserer Untersuchungsgeräte eine erhebliche Dosisreduktion gegenüber herkömmlichen Verfahren.

 

Grundsätzlich setzen wir vorzugsweise Untersuchungsmethoden ein, die ohne Röntgenstrahlen auskommen, wie z.B. die Sonographie oder das MRT. Röntgenbasierte Verfahren wenden wir dann an, wenn alternative Methoden keine ausreichende Aussagekraft haben oder für den Patienten zu belastend oder zu riskant sind. Alle unsere Untersuchungsprogrammen und Durchführungsanleitungen (SOPs) sind gezielt auf die Verwendung einer möglichst geringen Röntgendosis ausgerichtet.

Ist Röntgenstrahlung im Untersuchungsraum, wenn ich ihn betrete?

 

Nein! Röntgenstrahlung existiert bei uns nur in dem Moment der Aufnahme, während die Röntgenröhre aktiv ist. Dieser Moment wird durch Warnlampen oder ein akustisches Signal angezeigt. Danach gibt es keine Strahlung mehr. Röntgenstrahlung wirkt nicht von den Wänden oder anderen Objekten im Raum aus nach.


Bei der Kernspintomographie oder dem Ultraschall wird übrigens keine Röntgenstrahlung erzeugt.

Wie schädlich sind Röntgenstrahlen?

 

Moderne Röntgenuntersuchungen erfordern nur noch sehr geringe Dosen. Für diese geringen Dosen ist ein schädlicher Effekt nicht direkt nachweisbar. Man geht aus statistischen Überlegungen allerdings davon aus, dass Röntgenstrahlen auch bei derart geringen Dosiswerten das Risiko für die Entstehung einer bösartigen Veränderung im Körper erhöhen können. Allerdings kann auch das Unterlassen einer Röntgenuntersuchung für einen Kranken ein Risiko bedeuten, nämlich das Risiko einer nicht oder falsch erkannten Diagnose und einer entsprechend falschen oder unterlassenen Therapie. Beide Risiken sind im Einzelfall gegeneinander abzuwägen. Hierbei mitzuwirken und zur Untersuchung dann eine möglichst geringe Dosis oder noch besser eine strahlenfreie Methode zu verwenden, gehört zu den Aufgaben der radiologischen Ärzte.

Qualitätsmanagement

Qualitätssicherung


Wir arbeiten obligatorisch unter qualitätsgesicherten Standards. Dies umfasst alle Bereiche unseres Leistungsspektrums:

  • Kontinuierliche interne Überprüfung der Geräte und Sachmittel nach gesetzlicher Vorgabe durch einen nach § 16, 2 RöV vom Reg. Präsidium zugelassenen Prüfer

  • Regelmäßige Untersuchungskontrolle durch KV und Ärztekammer

  • Regelmäßige zertifizierte Weiterbildung von technischem und ärztlichem Personal

  • Untersuchungsdurchführung nach den gültigen Leitlinien der Fachgesellschaften


Zusätzliche spezielle qualitätssichernde Maßnahmen:

  • Teilhaber des Zertifizierten Gefäßzentrums (Zertifizierung aller drei zuständigen Fachgesellschaften)

  • Externe multizentrische Qualitätsüberwachung bei Carotis Stenting.

  • Teilhaber des Zertifizierten Brustzentrums

  • Partner des Onkologischen Schwerpunkts (Erfüllung der hohen Anforderungen wird durch eine Kommission des Landes Baden-Württemberg überprüft) 

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