Frau Pusteblume

Luft ist Leben
in jeder kritischen Situation
die richtige Antwort haben:
Von NIV bis ECMO

Bei steigender Multimorbidität müssen immer mehr Patienten mit respiratorischem und ventilatorischen Versagen auf Intensivstationen behandelt werden. Dies führt bei diesen schwer kranken Patienten häufig zu einer zögerlichen und komplikationsträchtigen Rekonvaleszenz, verlängerter Beatmungsdauer und mehrfachem Abteilungswechsel, damit insgesamt  zu einer verlängerten Krankenhausverweildauer mit allen negativen Folgen für die Patienten und deren Angehörige.

 

Um hier die Behandlung strukturell und qualitativ zu befördern haben die ALB FILS KLINIKEN mit dem Zentrum für Beatmungsmedizin ein ganzheitliches Behandlungskonzept für beatmungspflichtige Patienten geschaffen.

 

Im Zentrum für Beatmungsmedizin stehen an zwei Standorten innerhalb einer organisatorischen Einheit Intensivbetten und Intermediate-Care-Betten zur Verfügung. Von insgesamt 48 Betten haben wir speziell acht Betten für die Betreuung von Patienten in der Entwöhnungsphase vom Respirator bzw. in der Einleitung einer außerklinischen Beatmung reserviert. Daneben stehen für Patienten mit akutem Lungen-/Atemversagen sämtliche modernen Lungenersatz- und -unterstützungsverfahren wie ECMO, iLA® und iLA activve® zur Verfügung.

 

Durch die besondere Struktur des Zentrums können Patienten ihren krankheitsbedingten Einschränkungen und Bedürfnissen entsprechend optimiert behandelt und gefördert werden. Über eine eng verzahnte personelle Zusammenarbeit sichern wir ohne Informationsverluste einen reibungslosen Transfer der Patienten von der Akutbeatmung über die Entwöhnungsphase bis zur spezialisierten Normalstation. Hier werden die Weichen bezüglich der weiteren Versorgung außerhalb unserer Klinik gestellt wie Verlegung in eine Rehabilitationseinrichtung oder Entlassung nach Hause.

 

Bei Notwendigkeit einer außerklinischen Beatmung werden Patienten und Angehörige von uns umfangreich geschult und wichtige Kontakte zu ambulanten Hilfen hergestellt. Dazu sind unter anderem speziell ausgebildete Fallmanager im Einsatz. Regelmäßige ambulante und stationäre Überprüfungen der Therapienotwendigkeit und zwischenzeitlich entstandener Beatmungsprobleme werden schon bei Entlassung aus der Klinik vereinbart. Hierdurch gewährleisten wir den größtmöglichen Erfolg dieser aufwändigen Behandlung. 

 

Als Haus der Schwerpunktversorgung sind wir insgesamt in der komfortablen Lage, Patienten mit vielfältigen Organkomplikationen, wie zum Beispiel dialysepflichtigem Nierenversagen, fachgerecht zu behandeln. Nicht selten treten lebensbedrohliche Erkrankungen entfernt vom häuslichen Umfeld oder der erwünschten Nähe zu Angehörigen auf. Bei diesen in anderen Kliniken behandelten Patienten, die einen komplizierten medizinischen Verlauf mit Langzeitbeatmung entwickeln, ist eine Übernahme in unser Zentrum für Beatmungsmedizin zur fortgesetzten komplexen Behandlung jederzeit problemlos möglich. Im Bedarfsfall holen wir den Patienten auch mittels Intensivmobil vom auswärtigen Krankenhaus ab.

Versenden
Drucken