Zentrum für Intensivmedizin, Operative Intensivmedizin

Im Jahr 2006 ist das Zentrum für Intensivmedizin gegründet worden. Im Rahmen dieses Zentrums wurde die schon vorher hervorragende Zusammenarbeit der internistischen und anästhesiologisch-operativen Intensivmedizin weiter verbessert.

Die organisatorische und medizinische Verantwortung liegt bei der Zentrumsleitung. Diese wird gebildet durch Prof. Dr. med. Matthias Fischer, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie (Sprecher des Zentrums), Prof. Dr. med. Stefan Riedl, Geschäftsführender Chefarzt der Klinik für Allgemeinchirurgie sowie Dr. med. Klaus-Dieter Hanel, Chefarzt der Klinik für Nephrologie.

Das Zentrum teilt sich in die Bereiche Operative und Internistische Intensivmedizin mit jeweils 17 Betten sowie der Sektion Beatmungsmedizin mit 6 Betten (seit November 2011) auf. Die Leitung der Operativen interdisziplinären Intensivstation liegt bei Prof. Dr. Fischer und dem Sektionsleiter Dr. Stefan Rauch in Kooperation mit operativen Fachdisziplinen insbesondere Chirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie, Gynäkologie und Urologie. Die Leitung der Internistischen Intensivstation obliegt Dr. Hanel und dem Geschäftsführenden Oberarzt Dr. Hans Roth in Kooperation mit den anderen internistischen Fachdisziplinen. Die Beatmungsmedizin wird seit von den Sektionsleitern Dr. Timo Deininger und Dr. Christian Langbein betrieben.

Das Team des Zentrums für Intensivmedizin setzt sich zusammen aus mehr als 20 Ärzten sowie über 75 Pflegekräften. Die Leitung dieser Kräfte obliegt Herrn Gösta Schubert und seinen Vertretern Herrn Manfred Haug und Herrn Wolfgang Hoffmann. Die Pflegekräfte sind in der Intensivmedizin von entscheidender Bedeutung für die Behandlung unserer Patienten. Ein Großteil dieser Mitarbeiter besitzen die qualifizierte Fachweiterbildung Anästhesie und Intensivmedizin.

Dieses Team aus Ärzten- und Pflegekräften sowie Physio- und Ergotherapeuten gewährleisten eine kompetente intensivmedizinische Betreuung 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche. Sie sind verantwortlich betraut mit der medizinischen Versorgung Schwersterkrankter z.B. nach Herzinfarkt, Lungenentzündung oder -versagen, Intoxikation, Sepsis oder schwerem Unfall. Eine Vielzahl von Patienten kommt nach größeren Operationen zur postoperativen Überwachung oder intensivmedizinischen Therapie auf die Operative Intensivstation.

Seit 2006 wurden im Zentrum für Intensivmedizin standardisierte Therapiekonzepte zur Sepsis, der therapeutischen Hypothermie nach „plötzlichem Herztod“ und weiteren Krankheitsbildern interdisziplinär konsentiert, eingeführt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Es zeigt sich klar, dass hiermit die Behandlung unserer Patienten weiter verbessert werden konnte.

Im November 2011 wurde das Zentrum für Beatmungsmedizin in Betrieb genommen. Bei steigender Multimorbidität müssen immer mehr Patienten mit respiratorischem und ventilatorischen Versagen auf Intensivstationen behandelt werden. Um hier die Behandlung strukturell und qualitativ zu fördern haben die ALB FILS KLINIKEN mit dem Zentrum für Beatmungsmedizin ein ganzheitliches Behandlungskonzept für beatmungspflichtige Patienten geschaffen. Im Zentrum für Beatmungsmedizin stehen an zwei Standorten innerhalb einer organisatorischen Einheit Intensivbetten und Intermediate-Care-Betten zur Verfügung. Von insgesamt 48 Betten haben wir speziell acht Betten für die Betreuung von Patienten in der Entwöhnungsphase vom Respirator bzw. in der Einleitung einer außerklinischen Beatmung reserviert. Daneben stehen für Patienten mit akutem Lungen-/Atemversagen sämtliche modernen Lungenersatz- und -unterstützungsverfahren zur Verfügung (z.B. ECMO, iLA® und iLA activ-ve®)

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